ROBIN HOOD - Ein Dieb wird gesucht

Uraufführung Burghofbühne Dinslaken am 8. November 2019

Robin Hood oder ein Dieb wird gesucht


Ein-Personen-Stück
Text, Regie, Bühnenbild, Kostüme von
Nicola Bongard
ab 8 Jahren

 

 

Uraufführung 08.11.2019

 

Seit König John regiert, geht es den Bewohnern Englands schlecht – alles wird immer teuer und gleichzeitig verlangt der König immer höhere Steuern. Aber es gibt Hoffnung! Bei Nottingham, im Sherwood Forest, treibt ein Gesetzloser sein Unwesen. Robin Hood, „König der Diebe, Retter der Armen und Kämpfer für Gerechtigkeit“ bestiehlt die Reichen und verteilt seine Beute scheinbar selbstlos an Bedürftige. Zeitgleich lebt Robin of Love, ein junges Mädchen, in der Nähe vom Sherwood Forest. Sie glaubt nicht an die Legenden, die man sich im Dorf über ihren Namensvetter Robin Hood, den Rächer der Enterbten, erzählt. Bei ihr ist er zumindest noch nie aufgetaucht. Dabei hätten sie und ihre Familie es bitternötig! Die Hoffnung, dass der „König der Diebe“ eines Tages angeritten kommt und seine Beute mit ihr teilt, bleibt leider unerfüllt. Vielleicht ist Hood eben doch nur ein gewöhnlicher Dieb, der die Reichen bestiehlt, das Diebesgut einstreicht und mit seinen Männern ein lasterhaftes Leben im Wald führt? Als Robin dann sogar noch ihre geliebte Flöte an den Sheriff abtreten muss, beschließt Robin sich selbst zu helfen. Und sie weiß auch schon wie! Schließlich ist sie die allerbeste Fährtenleserin im Dorf und auf Hood ist ein Kopfgeld von 200 Dukaten ausgesetzt. Also zieht sie los in den Wald, um den größten Dieb Englands, den besten Bogenschützen des Königreichs, den Unbesiegbaren, den gefährlichsten Räuber der ganzen Welt zu stellen.
Ein Held, eine Legende, ein Mythos. Nicola Bongards Adaption der klassischen Heldengeschichte, stellt dem Rächer der Enterbten ein junges Mädchen gegenüber, die so zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird. In dem rasanten Monolog werden klassische Elemente der Sage mit modernen Versatzstücken verwoben und die Frage nach Gerechtigkeit neu verhandelt.

WOY

frei nach Georg Büchner

Eine Produktion des Theaterhaus e.V. Hildesheim

 

für Menschen, die hören können

für Menschen, die nicht hören können

für Menschen, die schwer hören können

für alle

 

Premiere: 30. November 2019, Theaterhaus Hildesheim

 

WOY ist eine Theateraufführung in Deutscher Gebärdensprache und Lautsprache, mit Übertitelung, Videoeinspielung und Musik. Die Theaterinszenierung WOY ist frei nach dem Dramenfragment WOYZECK von Georg Büchner aus dem Jahr 1836/37. Ein Dramenfragment ist ein unvollständiges Werk. Der Autor Georg Büchner starb damals, bevor er das Stück zu Ende schreiben konnte. Die Inszenierung „WOY“ ist ebenfalls ein Fragment. Darum ist der Titel WOY nur ein Teil aus dem Namen Woyzeck. 

WOYZECK von Georg Büchner ist die Geschichte von Franz Woyzeck. Er muss seine Familie versorgen. Zusätzlich zu seiner Arbeit macht er bei der Menschenversuchsreihe eines Arztes mit, um mehr Geld zu verdienen. Dabei muss er nur noch Erbsen essen. Franz Woyzeck wird von seinem Chef und dem Arzt ausgenutzt und öffentlich gedemütigt. Woyzeck glaubt, dass seine Frau Marie ihn betrügt.  Durch all dies  ist er verletzt und verliert langsam den Verstand. Am Ende der Geschichte fließt Blut. Zwei Menschen sterben. Es ist ein Schicksal, mit dem man* nur Mitleid haben kann. Oder?

Wir fragen uns: Wer ist Franz Woyzeck? Ist er ein Opfer? Und was ist mit Marie, ist sie schuldig? Ist sie auch ein Opfer? Können wir überhaupt leben, ohne schuldig zu werden?

In WOY stellen wir Fragen, aber wir geben keine klaren Antworten. Die Figuren können sich bei WOYvon ihren Geschichten befreien. Sie können sogar an einem Abend mehrmals sterben. Sie machen sich selbstständig und verändern ihre Rollen. Manchmal können wir das Theater  verstehen und manchmal nicht. Wir können aber Gefühle haben, Gefühle erklären und vielleicht Gefühle plötzlich besser wahrnehmen. Es ist ein Versuch.


Die Regisseurin Manuela Hörr und die Dramaturgin Nicola Bongard entwickelten zusammen mit ihrem Ensemble und den Studierenden des Seminars „Theaterübertitelung“ des Instituts für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Universität Hildesheim die Theaterinszenierung WOY. Das Ensemble besteht aus hörenden und gehörlosen Schauspieler*innen. Es ist eine Aufführung für hörgeschädigte und hörende Menschen.


Regie: Manuela Hörr | 
Dramaturgie: Nicola Bongard |Ensemble: Jörg Apel, Marie-Thérése Fontheim, Andreas Klumpf, Marion Jansen, Sarah Elena Prieto PeñaFrank Watzke | Regieassistenz: Nadja Sünel | Gebärdendolmetscherin: Sarah Elena Prieto Peña |Videokunst & Bühnenbild: Jörg Finger |Übertitelung: Jörg Finger und das Seminar „Theaterübertitelung“ unter der Leitung von Nathalie Mälzer, Saskia Schulz und Jeffrey Döring | Kostüm: Greta Strauch | Technik und Musik: Mark Roberts | Produktionsleitung: Antonia Rehfueß | Probenbegleitung: Eva Kiok | Publikumsbefragung & Probenprozessforschung: Mara Schmiedinghoff

 Das Projekt „WOY“ wird gefördert durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Aktion Mensch, die Friedrich Weinhagen Stiftung, die Johannishofstiftung, den Landschaftsverband Hildesheim , die Stiftung Niedersachsen hinzufügen und die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.

 

SPIELEN GEHEN oder EIN MELBORP KOMMT SELTEN ALLEIN

Uraufführung des Spielrclubs in der Theaterwerkstatt Quakenbrück                                                                                       Regie: Heidi Vollprecht

Am 10. März 2019 hatte mein Stück OKI & DOKI Uraufführung im Theaterhaus Hildesheim. Hier die Kritik:

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Uraufführung von Nicola Bongard

Regie: Joachim von Burchard